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OK Leute, hier ein kurzer Blick auf das Kiten in Tarifa. Kiten ist ein phantastischer Sport, um mit Wind und Wellen Freiheit zu erlangen und um so den alltäglichen Problemen im Leben zu entwischen. Die Sportart verbreitet sich noch immer sehr schnell und man wird sie wohl noch für mindestens 15 Jahre an Tarifas Stränden sehen. Wir haben in diesem Magazin Ideen gesammelt, um Sicherheit zu garantieren, so dass alle Beteiligten Spaß haben können. Glücklicherweise ist Tarifa eigentlich ein ziemlich sicherer Ort zum Kiten wegen seiner langen Strände und der Tatsache, dass es keine Gebäude gibt, die hinter dem Strand stehen oder in der Nähe. Es hat in den letzten Jahren jedoch viele schwere Unfälle gegeben, die von Kitern verursacht wurden, welche entweder ihre eigenen Grenzen weit überschritten haben, denen es egal war, dass noch andere Leute am Strand waren. Andere wollten vor einem unbeeindruckten Publikum angeben oder haben sich einfach nur zu dumm angestellt mit ihren Kites.
Viele Unfälle passieren Strandbenutzern, die gar nichts mit Kiten zu tun haben. Das ist ganz klar nicht fair, der Strand sollte von allen gleichermaßen genutzt werden können. Wir sollten jedoch, als generelle Regel, immer versuchen, auf der Windseite von Kitern zu sein. Der Kite wird immer auf der windabgewandten Seite landen, außerdem sollte man immer den Lines und der Bar ausweichen. Die einzige Methode, einen außer Kontrolle geratenen Kite zu stoppen, besteht darin, den Kite selbst zu fangen, nicht die Lines oder die Bar.
Jeder, der Kiten lernen will, sollte einen Anfängerkurs belegen, es ist die einzige Art, sicher zu lernen. Kiten sieht einfach aus, aber die ersten Schritte sind schwierig, und es gibt so viele Tipps und Tricks, mit denen ein guter Lehrer helfen kann, also meldet euch an!!!
Um den Kite am Strand startklar zu machen, braucht man Platz. Kiter haben jedoch eine schafartige Tendenz, sich zusammenzuscharen - mit Ausnahme der Kite-Zonen im Sommer ist es nicht nötig, sich zusammenzuquetschen. Tarifas Strände sind riesig, mit genügend Platz für Mann, Frau und Kite. Den Kite klarzumachen und zu starten ist einfach, es gibt nur eine wichtige Sache: Schüttet etwas Sand auf den Kite, so dass er nicht wegweht, wenn der Wind stärker wird oder die Richtung wechselt. Den Kite zu starten ist eigentlich auch nicht allzu schwer, obwohl es wirklich bemerkenswert ist, wie viele Kiter es völlig falsch machen und ein Riesenchaos am Strand anrichten. Wenn man mal Hilfe braucht, um den Kite zu starten, sollte man jemanden finden, der sich mit Kites auskennt und der sollte erst dann den Kite loslassen, wenn dieser in der Luft ist und sein eigenes Gewicht trägt.
Auf dem Wasser ist Kitesurfen ein toller Sport, für den man relativ wenig körperliche Kraft braucht und bei dem man innerhalb von wenigen Monaten nach dem Anfang bereits tolle Sprünge machen kann, Wellen abreiten und komplizierte Tricks draufhaben kann. Generell respektieren sich Kiter auf dem Wasser gegenseitig und helfen sich wenn nötig. Jedoch gibt es fast immer eine negative Einstellung gegenüber den Anfängern, wenn zu wenig Platz für ihre Manöver da ist. Nehmt euch auch vor dem männlichen Nicht-Profi in Acht, der seine Tricks vor einem nicht vorhandenen Publikum einen Meter vor dem Strand aufführt – diese Typen kontrollieren ihre Kites meist nicht wirklich. Probleme entstehen auch da, wo Kiter und Windsurfer aufeinandertreffen. Die 4-5 Meter hohen Masten der Windsurfer sind perfekt, um Kitelines darin zu verfangen. Kiter müssen Windsurf-Strände respektieren und Windsurfer umgekehrt. Grundlegende Regeln für sicheres Kiten sind: Man muss ehrlich zu sich selbst sein und wissen, wo seine Grenzen liegen; Vorsicht vor auffrischendem oder drehendem Wind; gebt anderen Kitern genügend Platz. |